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US-B2B-Website-Conversion-Benchmark 2026: Analyse von 50 Enterprise-Websites

US-B2B-Conversion-Benchmarks 2026: Erfahren Sie, wie CTAs, Formulare, Vertrauen und Ladezeit mehr qualifizierte Leads für Ihre Website bringen.

US-B2B-Website-Conversion-Benchmark 2026
Mahak Jain
UnFoldMart
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20 Minute
Published
12/10/026
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Mahak Jain
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Kurz gesagt: Ob eine US-B2B-Website Besucher in Anfragen verwandelt, entscheidenvier Hebel: ein klares Wertversprechen mit eindeutigem Call-to-Action, kurze Formularemit direkter Terminbuchung, belegbares Vertrauen und schnelle Ladezeiten.Veröffentlichte Studien liefern dafür belastbare Orientierungswerte: DedizierteLandingpages erreichen laut Unbounce einen Median von 6,6 % (SaaS: 3,8 %). Schon 0,1Sekunden schnellere Ladezeiten steigerten in einer Deloitte-Studie für Google den Anteilder Nutzer, die das Formular erreichen, um 21,6 %. Und wer qualifizierten Anfragen direktim Formular einen Termin anbietet, kommt laut Chili Piper auf 66,7 % gebuchte Meetings.

B2B Website Conversion Benchmark

Hinweis zur Methodik: DieserArtikel ist keine eigene Messung von 50 Websites. Er fasstveröffentlichte Studien zusammen und ordnet sie für Entscheider im DACH-Raum ein.Das Prüfraster, das wir unten vorstellen, können Sie auf 50 Websites Ihrer Wahlanwenden, etwa auf Ihre eigene und die Ihrer wichtigsten Wettbewerber. Alle Zahlenstammen aus den im Quellenverzeichnis genannten Studien und sollten vor einerEntscheidung noch einmal gegen die Originalquelle geprüft werden.

Warum ein US-B2B-Benchmark 2026 für den DACH-Markt

US-amerikanische B2B-Unternehmen gelten bei Conversion-Optimierung seit Jahren alsVorreiter. Sie testen früher, messen strenger und investieren mehr in Landingpages,Terminbuchung und Vertrauenselemente. Für Unternehmen aus Deutschland, Österreichund der Schweiz, die selbst in die USA verkaufen oder mit US-Wettbewerbern umdieselben Kunden konkurrieren, ist dieser Maßstab deshalb nicht optional. Er ist dieMesslatte, an der Ihre Website auf internationalen Märkten gemessen wird.

Dazu kommt eine zweite Entwicklung: Buchungsentscheidungen im B2B-Umfeld werdenzunehmend vorbereitet, bevor ein Vertriebsmitarbeiter überhaupt davon erfährt.Besucher recherchieren auf Ihrer Website, in Suchmaschinen und zunehmend in KIAntworten. Wenn sie dann endlich auf Ihrer Seite landen, haben sie bereits eine Shortlistim Kopf. Ihre Website muss in wenigen Sekunden beantworten: Was bieten Sie an, für wen,mit welchem Beleg und was ist der nächste Schritt? Wer das nicht klar zeigt, verliert dieAnfrage an einen Wettbewerber, der es tut.

Für Enterprise-Websites kommt ein Strukturproblem hinzu. Ihre Besucher sind seltenEinzelentscheider. Meist prüfen mehrere Personen mit unterschiedlichen Fragen dieselbeSeite: Fachabteilung, Einkauf, IT-Sicherheit, Geschäftsführung. Eine Website, die nur einedieser Gruppen anspricht, konvertiert schlechter als eine, die jeder Gruppe einen klarenWeg zur passenden Information bietet. Das kann erklären, warum Enterprise-Websites beiklassischen Conversion-Kennzahlen schlechter abschneiden, ohne dass die Websitedeshalb schlechter wäre.

Methodik:Welche Studien wir herangezogen haben

Conversion-Benchmarks sind nur dann vergleichbar, wenn klar ist, was gemessen wurde.Eine Landingpage mit einem einzigen Ziel konvertiert anders als eineUnternehmenswebsite mit vielen Zielen. Eine Mediankennzahl verhält sich anders als einDurchschnitt. Deshalb nennen wir bei jeder Zahl die Quelle, die Stichprobe und dieMessbasis.

Bereich Quelle Stichprobe und Messbasis
Conversion-Rate Unbounce 41.000 Landingpages, 464 Mio. Seitenaufrufe und 57 Mio. Conversions; Median
Conversion-Rate Ruler Analytics Mehr als 110 Mio. Sessions aus 13 Branchen; Durchschnitt über Website-Sessions
Ladezeit Deloitte für Google 37 Marken-Websites, über 30 Mio. Sessions und 30 Tage Ende 2019
Terminbuchung Chili Piper Rund 4 Mio. Formulareinsendungen aus dem Jahr 2024 (Herstellerdaten)
Vertrauen Edelman und LinkedIn 3.484 Führungskräfte in sieben Ländern; Befragung aus dem Jahr 2023
Core Web Vitals web.dev Offizielle Schwellenwerte von Google

Wichtig: Die Quellen messen unterschiedliche Dinge. Unbounce misst Landingpages,RulerAnalytics misst Website-Sessions, Chili Piper misst die Terminbuchung nach demFormular. Die Zahlen lassen sich deshalb nicht in einer Rangliste mischen. Wie stark dieMessbasis das Ergebnis beeinflusst, zeigt die folgende Grafik.

Methodik:Welche Studien wir herangezogen haben

Die Lehre daraus: Vergleichen Sie Ihre Website nie mit einer einzelnen Zahl aus dem Netz.Vergleichen Sie sie mit einem Wert, der dieselbe Messbasis, dieselbe Branche unddasselbe Conversion-Ziel hat wie Ihr eigener. Und messen Sie zuerst Ihre eigene Baseline,bevor Sie Ziele setzen.

Benchmark 1: Above the Fold,Wertversprechen und Call-to-Action

Der sichtbare Bereich einer Seite ohne Scrollen hat eine Aufgabe: Er muss in wenigenSekunden beantworten, was Sie anbieten, für wen und was der Besucher als Nächstes tunsoll. Zu diesem Punkt gibt es weniger harte Studiendaten als zu Formularen oder Ladezeit.Die folgenden Punkte sind deshalb eine Einordnung aus der Praxis, kein Messergebnis.

Was starke US-B2B-Websites oft gemeinsam haben

  • Eine klare Überschrift mit Nutzenversprechen. Nicht „Innovative Lösungen für IhrUnternehmen“, sondern was das Produkt konkret für wen leistet.
  • Ein primärer Call-to-Action. Meist „Demo buchen“ oder „Gespräch vereinbaren“, nichtfünf konkurrierende Buttons.
  • Ein sekundärer, risikoarmer Schritt. Etwa ein Produktvideo, ein Rechner oder einLeitfaden für Besucher, die noch nicht sprechen wollen.
  • Ein Beleg in Sichtweite. Ein Kundenlogo, eine Kennzahl oder ein Zitat direkt unter demersten Button.

Der Unterschied zwischen „Kontakt“ und „Demo buchen“

Ein Button mit dem Text „Kontakt“ sagt dem Besucher nicht, was nach dem Klick passiert.„Demo buchen“ oder „30-Minuten-Gespräch vereinbaren“ nennt Ergebnis und Aufwand.Gerade bei Enterprise-Entscheidern, die wenig Zeit haben, senkt diese Klarheit dieHemmschwelle. Wir empfehlen, diesen Punkt als A/B-Test zu prüfen, statt ihn alsGewissheit zu behandeln: Die Wirkung hängt von Zielgruppe und Angebot ab.

Typische Schwächen im erstenBildschirm

Auf Enterprise-Websites fallen immer wieder dieselben Muster auf. Die Überschriftbeschreibt das Unternehmen statt den Nutzen. Das Hero-Bild zeigt Stockfotos ohneBezug zum Produkt. Der Hauptbutton ist in der Navigation versteckt. Oder es gibt gleichdrei gleichwertige Buttons, sodass der Besucher keine klare Richtung erkennt. Wer diesevier Punkte prüft, findet in den meisten Fällen schnell Verbesserungspotenzial.

Benchmark 2: Formulare,Terminbuchung und Reaktionszeit

Hier ist die Datenlage am besten, und hier liegen die größten Hebel. Ein Formular ist derMoment, in dem aus Interesse eine Anfrage wird. Jede Reibung kostet in diesem Momentdirekt Leads.

Terminbuchung direktim Formular

Chili Piper hat für seinen Benchmark-Report 2025 rund 4 MillionenFormulareinsendungen aus dem Jahr 2024 ausgewertet. Das Ergebnis: 66,7 % derqualifizierten Einsendungen buchten ein Meeting, wenn das Formular direkt einenKalender anzeigte. Als Vergleichswert nennt der Hersteller 30 % imBranchendurchschnitt. Zudem wurden 14,1 % der Einsendungen als nicht qualifiziertaussortiert, etwa Spam oder private E-Mail-Adressen.

Ein Hinweis zur Einordnung: Chili Piper verkauft genau diese Technologie. Die Zahlenstammen aus den Daten der eigenen Kunden und sind kein neutraler Branchenvergleich.Sie zeigen aber klar die Richtung: Wer Interessenten nach dem Absenden ohne Umwegeeinen Termin anbietet, verliert wenigerAnfragen im Nachfassen.

Reaktionszeit: Die erste Minute zählt

Nach demselben Report steigert eine Reaktion innerhalb der ersten Minute dieConversion um 391 %. Auch diese Zahl stammt vom Hersteller. Unabhängig davon, wiegenau der Wert ausfällt, ist die Logik nachvollziehbar: Ein Interessent, der gerade einFormular ausgefüllt hat, ist in diesem Moment am aufnahmebereitesten. Je länger dieAntwort dauert, desto mehr sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er noch reagiert.

Wie viele Felder sind sinnvoll?

Für B2B-Formulare gibt es viele Zahlen im Netz, die sich oft gegenseitig zitieren und derenUrsprung schwer zu prüfen ist. Belastbar ist ein Befund aus dem E-Commerce, den Sie alsAnalogie nutzen können: Das Baymard Institute fand in einerAuswertung von 50 Studien,dass 17 % der US-Online-Käufer einen Kauf wegen eines zu langen oder zu kompliziertenCheckouts abgebrochen haben. Der durchschnittliche US-Checkout enthielt demnach23,48 Formularelemente, während 12 bis 14 genügen würden.

Das ist kein B2B-Lead-Formular. Der Grundsatz lässt sich aber übertragen: Fragen Sie nurab, was Sie für den ersten Kontakt wirklich brauchen. Name, geschäftliche E-Mail-Adresseund Unternehmen reichen oft. Alles Weitere können Sie im Termin oder über ProgressiveProfiling ergänzen.

Checkliste für Ihr Formular

  • Ist jedes Pflichtfeld für den ersten Kontakt nötig?
  • Zeigt das Formular nach dem Absenden direkt einen Kalender?
  • Gibt es eine Bestätigung mit klarem nächsten Schritt?
  • Wird eine private E-Mail-Adresse freundlich abgefangen, statt einfach abgelehnt?
  • Funktioniert das Formular auf dem Smartphone ohne Zoomen?

Benchmark 3: Produkt-, Lösungs- und Preisseiten

Nach dem ersten Eindruck prüfen Enterprise-Besucher die Tiefe: Produktseiten,Lösungsseiten nach Branche oder Rolle und die Frage nach dem Preis. Auch hier gilt:Belastbare, veröffentlichte Conversion-Zahlen zu einzelnen Seitentypen sind selten. Diefolgende Einordnung beruht auf Praxiserfahrung und ist kein Messergebnis.

Seitentyp Was Besucher hier suchen Was starke Seiten zeigen
Produktseite Funktionen, Integrationen und Einsatzfelder Konkreter Nutzen vor der Funktionsliste, ein Screenshot oder Video und ein klarer nächster Schritt
Lösungsseite Antwort auf die eigene Branche oder Rolle Eigene Seiten je Zielgruppe, passende Referenzen und branchenspezifische Begriffe
Preisseite Orientierung über die Größenordnung Transparente Pakete oder zumindest ein Preisrahmen sowie ein Hinweis auf individuelle Angebote
Vergleichsseite Unterschiede zu Alternativen Faire, belegte Gegenüberstellung statt reiner Eigenwerbung

Einordnung, kein Messergebnis.

Bei Enterprise-Angeboten ist ein veröffentlichter Festpreis oft nicht möglich. Trotzdemkönnen Sie Orientierung geben: eine Spanne, die Faktoren, die den Preis bestimmen, oderdie typische Projektgröße. Besucher, die nirgends eine Größenordnung finden, springenhäufiger ab, weil sie den Aufwand eines Gesprächs nicht einschätzen können. Auch dasist eine Hypothese, die Sie mit einem Test auf Ihrer Preisseite prüfen sollten

Benchmark 4: Vertrauenssignale undBelege

Im B2B-Umfeld kauft niemand ein Produkt, ohne dem Anbieter zu vertrauen. Die EdelmanLinkedIn-Studie 2024 befragte 3.484 Führungskräfte in sieben Ländern und kommt zuklaren Ergebnissen:

  • 73 % der Entscheider halten Fachinhalte eines Unternehmens für einevertrauenswürdigere Grundlage, um dessen Fähigkeiten zu beurteilen, alsMarketingmaterial und Produktblätter
  • 75 % gaben an, dass Fachinhalte sie dazu gebracht haben, Produkte oderDienstleistungen zu prüfen, die sie zuvor nicht auf dem Zettel hatten.
  • 86 % würden Unternehmen mit hochwertigen Fachinhalten mit mindestens mittlererWahrscheinlichkeit in eine Ausschreibung einladen.

Für Ihre Website bedeutet das: Vertrauen entsteht weniger durch Eigenlob als durchnachprüfbare Substanz.

WelcheBelegeEnterprise-Besucher erwarten

  • Fallstudien mit Zahlen. Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis, am besten mit einerAussage des Kunden.
  • Fachartikel und Studien. Inhalte, die Expertise zeigen, bevor ein Gespräch stattfindet.
  • Kundenlogos und Referenzen. Nur, wenn Sie sie nutzen dürfen und sie zum Angebotpassen.
  • Sicherheits- und Compliance-Hinweise. Für den DACH-Markt vor allem Datenschutznach DSGVO, Hosting-Standort und Zertifizierungen.
  • Transparente Ansprechpartner. Namen, Rollen und Erfahrung statt anonymerKontaktformulare.

Die Studie weist allerdings auch auf eine Lücke hin: Nur 29 % der Hersteller solcherInhalte können Leads auf einzelne Beiträge zurückführen. Wer Vertrauensinhalteveröffentlicht, sollte sie deshalb von Anfang an mit Tracking verknüpfen

Benchmark 5: Geschwindigkeit, Mobilgeräte undTracking

Was Ladezeit mit Anfragen zu tun hat

Die bekannteste Untersuchung stammt von Deloitte im Auftrag von Google. Sie werteteüber 30 Tage Ende 2019 mehr als 30 Millionen Sessions auf 37 europäischen undamerikanischen Marken-Websites aus. Das Ergebnis laut web.dev: Eine um 0,1 Sekundenschnellere mobile Ladezeit steigerte bei Lead-Generation-Seiten den Anteil der Nutzer,die zur Formularseite weiterkamen, um 21,6 %. Im Einzelhandel stiegen die ConversionRaten um 8,4 %, in der Reisebranche um 10,1 %.

Bitte beachten Sie die Grenzen: Die Daten sind älter, sie stammen von Marken-Websitesund nicht speziell von Enterprise-B2B-Seiten, und sie messen den Weg zum Formular,nicht den Vertragsabschluss. Die Richtung ist trotzdem eindeutig.

Die Schwellenwerte, die Google vorgibt

Die Core Web Vitals gelten als „gut“, wenn drei Werte erreicht werden, gemessen am 75.Perzentil der Seitenaufrufe, getrennt nach Mobilgeräten und Desktop (web.dev):

Kennzahl Was sie misst Gut ab
Largest Contentful Paint (LCP) Ladegeschwindigkeit 2,5 Sekunden oder weniger
Interaction to Next Paint (INP) Reaktionsfähigkeit 200 Millisekunden oder weniger
Cumulative Layout Shift (CLS) Visuelle Stabilität 0,1 oder weniger

Tracking: Ohne Messung keine Optimierung

Viele Enterprise-Websites messen nur den Formularversand. Aussagekräftiger ist dieganze Kette: Seitenaufruf, Klick auf den Call-to-Action, Formularstart,Formularabsendung, gebuchter Termin, qualifizierter Lead. Erst dann sehen Sie, anwelcher Stelle Besucher abspringen. Beachten Sie dabei die Vorgaben der DSGVO undholen Sie Einwilligungen für Tracking sauber ein. Ein sauberes Consent-Managementkostet etwas Datenmenge, schafft aber Rechtssicherheit und Vertrauen.

Was DACH-Unternehmen von US-Websites lernen können

Die folgende Gegenüberstellung ist eine Einordnung aus der Praxis, kein Messergebnis.Sie zeigt, wo sich die Erwartungen im US- und im DACH-Markt typischerweiseunterscheiden.

Thema Typisch US-B2B Typisch DACH-B2B Was Sie daraus machen
Call-to-Action Direktes „Demo buchen“ Oft zurückhaltender: „Kontakt“ Einen klaren Termin anbieten und daneben einen niedrigschwelligen ersten Schritt ermöglichen
Formular Kurz, mit Kalender Oft lang, mit vielen Pflichtfeldern Felder reduzieren und den Kalender nach dem Absenden anzeigen
Vertrauen Fallstudien, Kundenlogos und Bewertungen Zertifikate, Referenzen und Datenschutz Beides verbinden: überzeugende Substanz und Compliance
Datenschutz Cookie-Hinweis, oft schlanker DSGVO, Einwilligung und Hosting-Standort Datenschutz sichtbar als Vertrauenssignal einsetzen
Preise Oft Pakete oder Preisrahmen Oft „Preis auf Anfrage“ Eine ungefähre Größenordnung nennen – auch bei Individuallösungen

Einordnung, kein Messergebnis.

Auffällig ist: Datenschutz muss im DACH-Raum kein Nachteil sein. Wer DSGVOKonformität, Hosting und Sicherheitsstandards klar kommuniziert, kann daraus einVertrauenssignal machen, das US-Wettbewerber auf dem europäischen Markt nicht ohneWeiteres bieten. Mehr zu Vertrauen und Expertise lesen Sie in unserem Beitrag zu E-E-A-Tund KI-Suche.

Maßnahmenplan: Conversion-Optimierung in fünf Schritten

Conversion-Optimierung in fünf Schritten
  1. Baseline messen. Legen Sie fest, was eine Conversion ist (Formularversand, gebuchterTermin, qualifizierter Lead). Richten Sie Events für die gesamte Kette ein undsegmentieren Sie nach Gerät, Quelle und Seitentyp
  2. Call-to-Action und Wertversprechen schärfen. Prüfen Sie den ersten Bildschirm Ihrerwichtigsten Seiten: Ist der Nutzen in einem Satz klar, und gibt es genau einen primärenButton?
  3. Formulare und Terminbuchung vereinfachen. Kürzen Sie Pflichtfelder, zeigen Siedirekt nach dem Absenden einen Kalender und legen Sie eine Reaktionszeit fest.
  4. Vertrauen belegen. Ergänzen Sie Fallstudien mit Zahlen, Fachbeiträge, Sicherheitsund Datenschutzhinweise sowie benannte Ansprechpartner.
  5. Geschwindigkeit prüfen und testen. Messen Sie die Core Web Vitals am 75. Perzentil,beheben Sie die größten Bremsen und testen Sie Änderungen perA/B-Test, jeweils eineHypothese zur Zeit.

Für die technische Umsetzung unterstützen wir Sie in der Webentwicklung und mitWebflow. Für die Messung und Skalierung der Ergebnisse hilft unser Team im GrowthMarketing.

Checkliste: 7 Fragen an jedeEnterprise-Website

  1. Ist in drei Sekunden klar, was angeboten wird und für wen?
  2. Gibt es genau einen primären Call-to-Action pro Seite?
  3. Hat das Formular nur die Felder, die für den ersten Kontakt nötig sind?
  4. Zeigt die Danke-Seite direkt einen Kalender?
  5. Gibt es mindestens eine Fallstudie mit Zahlen und eine Aussage eines Kunden?
  6. Erreichen die Kernseiten die Core-Web-Vitals-Schwellen auf Mobilgeräten?
  7. Wird die gesamte Kette bis zum qualifizierten Lead gemessen?

Typische Fehler aufEnterprise-Websites

  • Zu viele gleichwertige Buttons. Wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig.
  • Formulare wie Fragebogen. Zehn Pflichtfelder für eine erste Anfrage schrecken ab.
  • Keine schnelle Reaktion. Ein Lead, der nach zwei Tagen eine Antwort bekommt, hatlängst weiter recherchiert.
  • Vertrauen nur behauptet. „FührenderAnbieter“ ersetzt keine Fallstudie.
  • Nur Desktop optimiert. Wer Seiten nur am Bildschirm prüft, übersieht Mobilprobleme.
  • Vergleich mit der falschen Zahl. Eine Landingpage-Rate sagt wenig über eineUnternehmenswebsite.
  • Kein Zusammenspiel mit Suche. Seiten, die nicht gefunden oder in KI-Antwortengenannt werden, konvertieren auch nicht. Mehr dazu in unserem Beitrag zu SchemaMarkup.

KPIs und Reporting:Was Sie messen sollten

KPI Frage, die sie beantwortet Rhythmus
Conversion-Rate je Seitentyp Welche Seiten bringen Anfragen? Monatlich
Formularabbruchrate Wo springen Besucher im Formular ab? Monatlich
Quote gebuchter Termine nach Formular Wie viele Anfragen werden zu Gesprächen? Wöchentlich
Reaktionszeit auf Anfragen Wie schnell antwortet das Team? Wöchentlich
Core Web Vitals (75. Perzentil) Ist die Seite schnell genug? Monatlich
Anteil qualifizierter Leads Wie gut passen die Anfragen? Monatlich

Beginnen Sie mit der Baseline. Eine Verbesserung von 2,0 % auf 2,4 % ist ein gutesErgebnis, wenn Sie wissen, dass sie von Ihrer eigenen Messung stammt, und kein Erfolg,wenn Sie nur eine Zahl aus einem Branchenbericht vergleichen.

Fazit: Von derBenchmark-Zahl zur eigenenBaseline

Die wichtigste Erkenntnis aus den veröffentlichten Studien: Conversion-Benchmarks sindOrientierung, kein Ziel. Landingpages erreichen im Median 6,6 %, SaaS-Seiten 3,8 %, dochIhre Website hat andere Besucher, ein anderes Angebot und andere Ziele. Dieverlässlichsten Hebel sind dagegen gut belegt: klare Calls-to-Action, kurze Formulare mitdirekter Terminbuchung, schnelle Reaktion, belegbares Vertrauen und eine schnelleWebsite.

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FAQs

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Welche Core-Web-Vitals-Werte gelten als gut?

Laut web.dev: LCP bis 2,5 Sekunden, INP bis 200 Millisekunden und CLS bis 0,1, gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe.

Wie stark beeinflusst die Ladezeit die Anfragen?

In der Deloitte-Studie für Google steigerte eine um 0,1 Sekunden schnellere mobile Ladezeit den Anteil der Nutzer, die auf Lead-Generation-Seiten das Formular erreichten, um 21,6 %. Die Daten stammen aus 2019 und von Marken-Websites, die Richtung gilt aber weiterhin.

Wie viele Formularfelder sind sinnvoll?

So wenige wie für den ersten Kontakt nötig. Das Baymard Institute zeigt im E-Commerce, dass lange Formulare Abbrüche verursachen: 17 % der US-Käufer brachen wegen eines zu komplizierten Checkouts ab. Für B2B gilt der Grundsatz sinngemäß. Prüfen Sie die ideale Feldzahl perA/B-Test.

Warum ist die Conversion beiEnterprise-Websites oft niedriger?

Enterprise-Käufe haben längere Entscheidungswege und mehrere Beteiligte. Viele Besucher recherchieren nur. Deshalb sollten Sie neben Anfragen auch Zwischenziele messen, etwa Fallstudien-Aufrufe oder Terminbuchungen.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eineB2B-Website?

Eine einzelne Zahl gibt es nicht. Unbounce nennt für dedizierte Landingpages einen Median von 6,6 % über alle Branchen und 3,8 % für SaaS. RulerAnalytics misst über Website-Sessions und kommt auf einen Durchschnitt von 5,13 % über 13 Branchen. Entscheidend ist, dass Sie Ihre eigene Baseline mit derselben Messbasis vergleichen.